Update  1.2.2025   Tag 24

GRÖSSTES ERDBEBEN SEIT LANGEM ERSCHÜTTERT SÄCHSISCHE SCHWEIZ UND DRESDEN

Von  Malte Kurtz

Pirna - In der Sächsischen Schweiz kam es am Samstagmorgen zu einem Erdbeben. Auch in Dresden konnte man die Erschütterungen spüren.


In der Sächsischen Schweiz wurde am Samstagmorgen ein Erdbeben der Stärke 2,6 aufgezeichnet. (Symbolbild)  © Frank Exß/dpa

Aus den Daten des "Seismologie-Verbunds zur Erdbebenbeobachtung in Mitteldeutschland" geht hervor, dass gegen 9.12 Uhr ein Erdbeben der Stärke 2,6 im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge den Boden zum Wackeln brachte.

Eine Sprecherin des Sächsischen Landesamts für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) erklärte gegenüber TAG24, dass das Epizentrum "südlich von Dresden" gelegen hat. Sie verwies darauf, dass es in der Region "hin und wieder" zu Erderschütterungen kommt.

Nach einer Auswertung durch mehrere Seismologen teilte das Landesamt am Nachmittag mit, dass sich das Erdbeben an der Grenze zwischen Pirna und Dresden in acht Kilometern Tiefe ereignet hat. Es war eines der größten Erdbeben der letzten Jahrzehnte und im Umkreis von 40 bis 60 Kilometern spürbar!



ERDBEBEN

OPERATION"MAGNITUDE": ERDBEBEN-ERNSTFALL WILL GUT GEÜBT SEIN

Die betroffene Region trägt den Namen "Elbezone" und stellt die "größte tektonische Struktur" in Sachsen dar, so das Landesamt. Einer Analyse von "Erdbebennews" zufolge haben in dem Gebiet rund 304.000 Menschen das Beben gespürt.



Wir haben ständig Ausfälle unserer Telefonverbindung ! Falls wir zu unseren Öffnungszeiten nicht zu erreichen sind, bitte eine Mail schicken. Vielleicht sind das schon die Vorzeichen eines Vulkanausbruchs : Erdbebenforscher aus Potsdam bestätigen die vielerorts gemachte Beobachtung von Anwohnern im Dreiländereck: Es gibt einen deutlichen Anstieg der Erdbeben im Vergleich zum Vorjahr. Als Ursache sehen die Wissenschaftler ein sich mit Magma füllendes Reservoir, das sich zu einem Vulkan entwickeln könnte. Immer häufiger bebt der Boden in Sachsen und Bayern seit Jahresbeginn. "Die Schwärme werden stärker und auch die Zyklen verkleinern sich", erklärt Erdbebenforscher Torsten Dahm vom Deutschen Geo-Forschungszentrum in Potsdam gegenüber der Freien Presse. Sogenannte Schwarmbeben – also Erdstöße in kurzer Frequenz und im gleichen Herdgebiet – sind typisch für die Region. Doch die Wissenschaftler vermuten jetzt eine völlig neue Ursache: "Wir glauben, dass wir einen erwachenden Vulkan beobachten." Es gebe Indizien dafür, dass sich unter dem sogenannten Egerbecken ein Magmareservoir bildet, so der Geophysiker. Dem Beben wollen die Wissenschaftler jetzt wortwörtlich auf den Grund gehen und verschiedene Bohrungen zwischen dem tschechischen Böhmen, Bayern und Sachsen durchführen. Ein internationales Forschungsteam will noch dieses Jahr mit den bis zu 4000m tiefen Bohrungen beginnen. Bis jetzt ist der Vulkan noch nicht aktiv, was sich jedoch in etwa 30 Jahren ändern könnte. Doch Torsten Dahm will keine Ängste schüren: "Man sollte unbedingt die Chancen für eine Region sehen.
Quelle :Fokus.de
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